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Easy Listening mit fetten Frequenzen: Respektvolles Update für Bert Kaempferts Orchestersound.

Zum 95. Geburtstag von Bert Kaempfert wurde ein außergewöhnliches Tribute-Album produziert: „STRANGERS IN DUB” transportiert die Musik des Easy-Listening-Großmeisters in die Gegenwart. Die Umsetzung besorgte der Heidelberger Produzent Pit Baumgartner mit seiner Band De-Phazz, die seit den 90ern federführend auf dem Gebiet wohltemperierter Downtempo-Klänge ist.

Strangers In Dub – Bert Kaempfert meets De-Phazz

Silver Sport Records
# 1036005SSR
Release: 16. November 2018

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Ab 12. Oktober ist die Radio-Single „MALAYSIAN MELODY“ mit „STRANGERS IN THE NIGHT“ vorab digital erhätlich bei: iTunes und Amazon

Als Grundlage diente das Album „SOOTHING THE TIGER – THE GENTLE SOUND OF HERBERT REHBEIN & HIS ORCHESTRA”. Aus diesem Repertoire suchte Baumgartner Songs aus, in denen er Hooks und schöne Themen zum Verdichten fand, zum Beispiel „STRANGERS IN THE NIGHT”, „MOON MAID“, „LADY“, „MALAYSIAN MELODY“, „LOVE AFTER MIDNIGHT“, „MY WAY OF LIFE“. Für Schattierungen sorgen die temperamentvolle De-Phazz-Sängerin Pat Appleton mit ihrer souligen Stimme sowie Sandie Wollasch, die für die smoothen Stimmungen zuständig ist. „SPANISH EYES“ gibt der Rapper Gee Pierce aus dem Umfeld des Wu-Tang Clan den nötigen Biss.

In „MALAYSIAN MELODY“ versetzt uns Pit Baumgartner einerseits zurück in die Atmosphäre der 60er Jahre und verwandelte den Song „in eine Nummer, die gut in die Musikbox einer Eisdiele passt.“ Andererseits lassen wir uns von Sandy Wollaschs euphorisierendem Gesang gern ins aktuelle Jahrtausend zurückholen.
 
Auch der Welthit „STRANGERS IN THE NIGHT” wurde sehr häufig interpretiert, vom US Crooner Frank Sinatra bis zur deutschen Nationalikone Udo Lindenberg. Weil der Song so mit Weltruhm belastet ist und man ihn nach den ersten zwei Sekunden erkennt, stieg Baumgartner hier mit dem Mittelteil ein, der wie von einem anderen Planeten zu uns herüberzugleiten scheint. „Bei diesem Song hatte ich früher immer Bilder von den 60er Jahren im Kopf, Schwarzweiß Fernsehen, Hans-Joachim Kulenkampff, Peter Frankenfeld.“ Diese Assoziationen bläst Pit Baumgartner mit sphärisch verfremdeten Stimmfetzen weg. So steht die einzigartige Melodie plötzlich in einem ganz anderen Kontext da, und man kann ihre Schönheit unvoreingenommen neu entdecken.