Dieser Trompeter hat es verdient, in der Jazz-Welt einen Namen zu haben, „as big as Miles Davis“, wie der legendäre Bandleader Peter Herbolzheimer einst über Ack van Rooyen urteilte.
Am 18. November ist der niederländische Jazzmusiker im Alter von 91 Jahren gestorben. Mit seinem warmen, lyrischen Ton und seinen eleganten Improvisationen wurde Ack van Rooyen zum führenden Flügelhornisten des Modern Jazz. Als gefragter Studiomusiker und Mitglied von Bigbands war Ack van Rooyen in ganz Europa unterwegs und spielte in den 70er-Jahren auch als Solist im Orchester von Bert Kaempfert.
Das österreichische Musiklabel Horch House hat sich auf originale 1:1 Analog-Kopien von Mastertapes spezialisiert. In der Rubrik EASY LISTENING stehen aktuell auch Alben von Bert Kaempfert zur Verfügung.
Als Höhepunkt des Abends wird ab 19.00 Uhr die Band De-Phazz live auf der großen Bühne zu sehen sein. Die vom unermüdlichen Klangsammler und Sample-Architekten Pit Baumgartner ins Leben gerufenen „Godfathers of Lounge“ überzeugen durch knochentrockene Grooves, tonnenweise Soul und wohltemperierte Downtempo-Klänge. Auf dem Programm wird sicher auch der eine oder andere Titel von dem 2018 erschienen Album „Strangers in Dub – Bert Kaempfert meets De-Phazz” stehen.

Polydor
Marc Secara und sein Orchester bringen die Musik von Bert Kaempfert im typischen Sound und in fantastischen Neubearbeitungen auf die Bühne.