Discography

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Forever My Love

Forever My Love
Released: 1975
Re-Released: 2011
Format: CD
Recorded at: Studio Rahlstedt, Hamburg
Catalog #: 276 288-3
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Die Aufnahmen zu der Produktion FOREVER MY LOVE, die in Amerika unter dem Titel MOON OVER MIAMI herauskam, entstanden im April 1975 in Hamburg; als Solisten sind Ack van Rooyen (Flügelhorn und Trompete), Herb Geller (Flöte) und Jiggs Whigham (Posaune) zu hören.

Fünf der auf diesem Album vorgestellten Originalkompositionen hat Bert Kaempfert in Zusammenarbeit mit seinem musikalischen Weggefährten Herbert Rehbein geschrieben: Das flotte Reggae Romp, das mit seinem Wechselspiel von Trompete und Posaune und den gelegentlich aufschimmernden Flöten an den berühmten „Afrikaan-Sound” erinnert; das kompakt gesetzte, ruhige Cry Baby Cry; das den Albumtitel liefernde romantische Forever My Love; Walkin’ And Shoutin’, das formal und melodisch am Rhythm & Blues orientiert ist; und Soft Shoulders, ein Stück mit Bossa-Nova-Feeling, das ohne Melodie im eigentlichen Sinn auskommt und seinen Reiz aus dem Klangfarbenspiel der Posaunen und Trompeten bezieht und mit flirrenden Streichern im Nichts verklingt. Das ganz auf die Soloposaune abgestellte I Love You So ist eine Komposition von Herbert Rehbein und wurde bereits 1964 geschrieben.

Die restlichen sechs Titel stammen durchweg aus der „Hitkiste”: Das 1935 entstandene Moon Over Miami wurde durch häufigen Radioeinsatz und Aufnahmen von Connie Boswell, Eddy Duchin, später auch durch Vaughn Monroe und George Shearing populär; 1941 diente es als Titelmusik des gleichnamigen Filmmusicals, in dem sich Stars wie Betty Grable, Don Ameche und Robert Cummings die Ehre gaben. My Prayer aus dem Jahr 1939 ist eine Komposition des Geigers Georges Boulanger, die auch unter ihrem französischen Titel Avant de mourir bekannt ist. Das Stück wurde ein Bestseller für so unterschiedliche Interpreten wie Glenn Miller und seinen Sänger Ray Eberle, The Ink Spots und The Platters, die damit 1956 sogar den ersten Platz der Hitparaden belegen konnten. Die vorliegende Aufnahme besinnt sich auf die ursprüngliche Komposition für Geige. Herbert Rehbein, klassisch ausgebildeter Geiger, übernimmt hier selbst in eindrucksvoller Weise das Violinen solo.

On The Sunny Side Of The Street entstammt der „International Revue”, einem Broadway-Spektakel von 1930, und wurde danach in zahlreichen Filmmusicals eingesetzt. Die fröhliche Melodie hat über all die Jahre hinweg nichts von ihrer Popularität verloren und gehört heute zum Standardrepertoire. Das mitreißend swingende Perdido ist eine der Kompositionen, die untrennbar mit dem Orchester von Duke Ellington verbunden sind; 1942 von dem aus Puerto Rico stammenden Posaunisten Juan Tizol für Ellington geschrieben, zählt sie heute zu den bekanntesten Jazzstandards überhaupt.

Der Pagan Love Song wurde 1929 von Ramon Novarro in dem frühen Tonfilmmusical „The Pagan” vorgestellt und erklang 21 Jahre später erneut in den Kinos – diesmal interpretiert von Howard Keel, der den Song in dem Filmmusical gleichen Titels vortrug. Bert Kaempfert gibt der Nummer durch chromatische Wendungen und perlende Harfenglissandi einen Hauch von Südseezauber, zu dem natürlich auch die Hawaiigitarre beiträgt, die hier zum ersten und einzigen Mal im Kaempfert-Orchester eingesetzt wird.

Theme From „The Godfather, Part II“ ist der einzige „Klassiker” neueren Datums. Diese seinerzeit aktuelle Filmmelodie ist das Hauptthema aus dem zweiten Teil der Mafia-Trilogie „Der Pate”. Die Komposition stammt aus der Feder des Italieners Nino Rota, der für seine Musik zu diesem Film mit dem Oscar ausgezeichnet wurde.

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